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Kaiserslauterer Open Online Course (KLOOC) Erprobung eines offenen Online-Kurses zum Thema „Nachhaltigkeit“ als disziplinübergreifendes Hochschulformat

Der folgende Beitrag berichtet über die Umsetzung eines Open Online Courses als interdisziplinäres Hochschulformat. Ausgehend vom „Kaiserslauterer Open Online Course“ (kurz: „KLOOC“), der an der Technischen Universität Kaiserslautern als interdisziplinärer Kurs zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ umgesetzt wird, werden insbesondere Erfahrungen in der Konzeptions- und Erstellungsphase des Kurses reflektiert. Während MOOCs im eigentlichen Sinne ein Massenpublikum ansprechen, bietet das offene Kursformat auch Vorzüge, die für interdisziplinäre Themenkomplexe in der Hochschullehre genutzt werden können.

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Spielwiese MOOCs – Drei Experimente im #neuland

Der Artikel leistet einen Beitrag zur Dokumentation und Systematisierung von Erfahrungen bei der Durchführung interdisziplinär ausgerichteter und interinstitutionell produzierter Massive Open Online Courses (MOOCs). Vorgestellt werden drei Kurse, die als Praxisexperimente unterschiedliche didaktische Konzepte, Themen, Zielstellungen sowie Zielgruppen adressierten und auf verschiedenen technologischen Infrastrukturen basierten. Im Fokus stehen die „Lessons Learned“ für den Einsatz von MOOCs im Hochschulkontext.

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MOOCs als Treiber für (interdisziplinäre) Kooperation?

Massive Open Online Courses als kostenlose Online-Kurse ohne Teilnehmerbeschränkung, vielfach ergänzt um Lehrvideos, Tests, Prüfungen und Kommunikationsforen, werden in der hochschulischen Praxis häufig als interdisziplinäre Angebote konzipiert oder durchgeführt, seien es Kurse wie „The Future of Storytelling“, „Changemaker MOOC – Social Entrepreneurship“, „Social Innovation MOOC“, „Human Rights: Global & Local Protection“ oder „Disasters and Ecosystems: Resilience in a Changing Climate“. Rund jeder fünfte MOOC wird aufgrund der Flexibilität des Formats, bestehender Kooperationsstrukturen und der mit MOOCs verbundenen Ressourcenintensität von Lehrenden unterschiedlicher Disziplinen gemeinsam angeboten.[1] Noch häufiger als der Sonderfall interdisziplinärer MOOCs treten in der Praxis MOOCs auf, die in Kooperation mit anderen Institutionen entwickelt und angeboten werden.

Dieser Beitrag geht der Frage nach, in welchem Ausmaß Potenziale zu fachgrenzen- und hochschulübergreifender Kooperation bei der Konzeption, Erstellung und Durchführung von Massive Open Online Courses bereits genutzt werden und untersucht diese anhand der Resultate einer bundesweiten, standardisierten Online-Befragung zur Positionierung deutscher Hochschulen im Hinblick auf MOOCs, die HIS-HE 2014 unter den Präsidien und Rektoraten der deutschen Hochschulen durchgeführt hat.

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Aufgabenspektrum, Ausgestaltung und Geschäftsmodelle von E-Learning-Einrichtungen an Hochschulen

Im Rahmen des Projektes „Uni:prise – Universities as Enterprises“ wurden Geschäftsmodelle und Transferbeziehungen an Hochschulen untersucht und dabei auch speziell die Leistungen und Transferbeziehungen von Zentren und Einrichtungen an Hochschulen und Universitäten insbesondere aus dem Bereich E-Learning in den Blick genommen. Als Richtschnur für die Untersuchung diente dem Gesamtprojekt (Gaus & Raith, 2013) der Business Model Canvas nach Osterwalder und Pigneur (2009) mit neun Teilaspekten, mit deren Hilfe sich Geschäftsmodelle von Institutionen beschreiben und analysieren lassen (Osterwalder, Pigneur & Tucci, 2005).

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Und was bleibt? Nachhaltigkeitsfaktoren der mediengestützten Weiterbildung an Hochschulen

Der vorliegende Artikel beleuchtet das Thema Nachhaltigkeit im Bereich der mediengestützten Weiterbildung. Ausgehend von der Frage, wie sich geförderte Bildungsangebote langfristig fortführen lassen, werden anhand einer qualitativen Studie Nachhaltigkeitsfaktoren identifiziert und charakterisiert. Befragt wurden ProjektkoordinatorInnen (N = 6) ESF-geförderter Weiterbildungsprojekte sächsischer Hochschulen. Die Befunde verweisen auf einzelne Maßnahmen zur Nachhaltigkeitssicherung innerhalb der Handlungsfelder Didaktik, Organisation, Technologie und Ökonomie.

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Einzelerhebung der Nutzung urheberrechtlich geschützter Sprachwerke gemäß §52a UrhG in einem Lernmanagementsystem

Der vorliegende Artikel stellt die Ergebnisse eines Pilotprojekts zur Einzelabrechnung von elektronischem Lehrmaterial nach §52a UrhG an der Universität Osnabrück vor. Der §52a UrhG erlaubt Lehrenden, einem abgeschlossenen Personenkreis zu Lehrzwecken u.a. kleine Teile aus Büchern sowie Zeitschriftenartikel elektronisch, z.B. in einem Lernmanagementsystem, zur Verfügung zu stellen. Außerdem regelt der Paragraph, dass eine Vergütung an Verwertungsgesellschaften zu zahlen ist. Während es mit vielen anderen Verwertungsgesellschaften einen Gesamtvertrag über Pauschabrechnungen gibt, hat die VG Wort als Vertreterin der Verlage gerichtlich eine Einzelmeldung von verwendeten Lehrmaterialien erwirkt. Der Bundesgerichtshof befand, dass Einzelmeldungen sachgerecht und vom Aufwand her zumutbar für Lehrende seien. In einem Pilotprojekt an der Universität Osnabrück, das von den Ländern gemeinsam über die Kultusministerkonferenz finanziert wurde, wurde exemplarisch in Regie einer Hochschule eine Machbarkeitsstudie für Einzelmeldungen an die VG Wort durchgeführt sowie prototypisch ein Lizenzauswahldialog im Lernmanagementsystem mit Schnittstelle zur VG Wort entwickelt. Die Nutzungsdaten geben Aufschluss über die Bedeutung von elektronischen Lehrmaterialien für Studierende und Lehrende, über das Bereitstellungsverhalten von Lehrenden und die von ihnen hochgeladenen Arten von Materialien und Meldungen bei der VG Wort in einzelnen Fachbereichen sowie ihr Wissen über die Erlaubnisse des § 52a UrhG. Kritisch diskutiert wird die technische, insbesondere aber auch die organisatorische Umsetzbarkeit.

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Formative Evaluation und Datenanalysen als Basis zur schrittweisen Optimierung eines Online-Vorkurses Mathematik

In diesem Beitrag wird die Vorgehensweise beim Auf- und Ausbau eines Online-Vorkurses Mathematik für technische Studiengänge beschrieben, der jährlich auf Basis der Evaluationsergebnisse angepasst und erweitert wurde. Die Entwicklung der interaktiven Lernmaterialien und formativen E-Assessments erforderte die Kombination mathematik-, physik- und mediendidaktischer Kenntnisse. Umfangreiche Abfragen auf dem datenbankbasierten Lernmanagementsystem (LMS) ermöglichten die Analyse der Qualität und Wirksamkeit des Angebots; hier kamen insbesondere testtheoretische Methoden und Verfahren zum Einsatz. Die entwickelten Instrumente sowie Erkenntnisse über Vorwissen und Lernverhalten der angehenden Studierenden fließen in das Hochschulverbundprojekt optes ein. Im Gegenzug konnte die dort vorhandene Expertise im Bereich des E-Mentoring zum Aufbau eines Betreuungskonzepts genutzt werden. Die Evaluationsergebnisse des Jahrgangs 2014 werden vor dem Hintergrund der Frage dokumentiert, welche Betreuungsangebote für welche Lernenden geeignet erscheinen.

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Inverse Blended Learningbei „Gratis Online Lernen“- über den Versuch, einen Online-Kurs für Viele in die Lebenswelt von EinsteigerInnen zu integrieren

Unter der Abkürzung MOOC werden Online-Kurse verstanden, die sich potentiell an viele hundert TeilnehmerInnen richten. Auch der Kurs „Gratis Online Lernen“ ist auf den ersten Blick ein reines Online-Angebot. Da es sich bei der Zielgruppe um EinsteigerInnen beim Lernen handelt, wurde jedoch besonderer Wert darauf gelegt, den Kurs mit der Lebenswelt der TeilnehmerInnen zu verknüpfen. Die entsprechenden Aktivitäten des so bezeichneten „Inverse-Blended-Learning-Konzeptes“ führten zu einer beträchtlich hohen Abschlussquote: Von den bis Dezember 2014 849 registrierten TeilnehmerInnen wurden 383 mindestens einmal im Kurs aktiv, und von diesen wiederum haben 115 (30%) den Kurs erfolgreich abgeschlossen.

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Educamp-Workshop: Angewandte Improvisation. Belebende Impulse für die dialogorientierte Gestaltung von Online- und Offline-Vorbereitungs- bzw. Präsenzphasen

Ansätze und Methoden der Angewandten Improvisation greifen Jahrtausende alte Traditionen des Agierens und des von- und miteinander Lernens auf verschiedensten (Handlungs-)Bühnen in allen Lebensbereichen auf. Sie haben u. a. das Potential, Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden zu initiieren und zu fördern. Im Workshop – zu dem es im Sinn des Inverted/Flipped Classrooms auch Vorbereitungsimpulse und die Einladung zum gemeinsamen Weiterarbeiten gibt – werden verschiedene Methoden vorgestellt, die sowohl offline als auch online einsetzbar sind. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei, wie sich diese didaktisch sinnvoll in Konzepte von Lehrveranstaltungen integrieren lassen und gleichzeitig Räume und Zeiten für eine ausführliche Reflexion, ein Debriefing, mit berücksichtigt werden können.

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Ein Angebot für alle? – Blended-Learning im Umgang mit Vielfalt in (weiterbildenden) Masterstudiengängen

Mit zunehmender Diversifizierung der Studierendenschaft ergeben sich neue Herausforderungen für Masterstudiengänge. In diesem Praxisbericht beschreiben wir, wie Studienbedingungen und Lehr-/Lernsituationen in (weiterbildenden) Masterprogrammen an der Freien Universität Berlin durch mediengestützte Lösungen und Unterstützungsangebote flexibler und passgenauer gestaltet werden. Im Fokus stehen Blended-Learning-Formate im Umgang mit fachlicher Heterogenität.

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Quelle:http://2015.gmw-online.de/blog/page/2/