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Kaiserslauterer Open Online Course (KLOOC) Erprobung eines offenen Online-Kurses zum Thema „Nachhaltigkeit“ als disziplinübergreifendes Hochschulformat

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Lili Wiesenhütter, Monika Haberer

Zusammenfassung

1 Leave a comment on Absatz 1 0 Der folgende Beitrag berichtet über die Umsetzung eines Open Online Courses als interdisziplinäres Hochschulformat. Ausgehend vom „Kaiserslauterer Open Online Course“ (kurz: „KLOOC“), der an der Technischen Universität Kaiserslautern als interdisziplinärer Kurs zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ umgesetzt wird, werden insbesondere Erfahrungen in der Konzeptions- und Erstellungsphase des Kurses reflektiert. Während MOOCs im eigentlichen Sinne ein Massenpublikum ansprechen, bietet das offene Kursformat auch Vorzüge, die für interdisziplinäre Themenkomplexe in der Hochschullehre genutzt werden können.

1     Ausgangslage

2 Leave a comment on Absatz 2 0 Das Spektrum interdisziplinärer Hochschulformate, das „klassischerweise“ aus Formaten wie Ringvorlesungen oder  wissenschaftlichen Konferenzen besteht, wird durch neue Formate erweitert, beispielsweise fachübergreifend konzipierte Lehrveranstaltungen, Studienprojekte oder ganze Studiengänge (vgl. Schier & Schwinger, 2014). Online-Lernformate bieten Potentiale solche Formate durch zeitliche, räumliche und inhaltliche Flexibilität und damit verbundene Methodenvielfalt zu bereichern. Basierend auf der Annahme, dass insbesondere das MOOC-Format als Erweiterung bestehender interdisziplinärer Hochschulformate geeignet ist, werden im Folgenden Herausforderungen und Chancen, die sich bei der Umsetzung eines interdisziplinären, offenen Online-Kurses eröffnen, reflektiert. Dabei wird Bezug auf den Kaiserslauterer Open Online Course (KLOOC) genommen, der als offener Online-Kurs zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ an der Technischen Universität Kaiserslautern konzipiert und umgesetzt wird.

3 Leave a comment on Absatz 3 0 Das Thema „Nachhaltigkeit“ bietet sich inhaltlich als „vielschichtiges und quer liegendes Rahmenthema mit normativer Orientierung“ (Isenmann & Zollner, 2014, S. 124) zur Gestaltung eines interdisziplinären Projektes an. Übergreifendes Ziel einer „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ist es, „nachhaltiges Denken und Handeln“ zu fördern (Bildung für nachhaltige Entwicklung, k.A.). Lernende sollen ihr eigenes Verhalten und dessen Konsequenzen für folgende Generationen und in einem globalen Kontext reflektieren und einschätzen können, um in ihrem Lebensalltag Entscheidungen zu fällen, die nachhaltige Entwicklungsprozesse positiv beeinflussen. Als Grundlage einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ dient das Konzept der „Gestaltungskompetenz“, das verschiedene Komponenten umfasst, die diese Reflexion und Entscheidungsfähigkeit fördern sollen. Interdisziplinären Komponenten kommt eine explizite Rolle zu, denn Lernende sollen befähigt werden, „interdisziplinär Erkenntnisse [zu] gewinnen und [zu] handeln“ (Gestaltungskompetenz, k.A.). Darüber hinaus sollen Lernende in der Lage sein ihre „eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren [zu] können“ und „weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen auf[zu]bauen“. Im Zusammenspiel mit anderen, sollen Lernende lernen zu „planen und handeln“, „an kollektiven Entscheidungsprozessen teilhaben [zu] können“ und „sich und andere motivieren [zu] können, aktiv zu werden“ (Gestaltungskompetenz, k.A.). Diese Aspekte nachhaltiger Bildung finden in Umsetzungsbestrebungen an der TU Kaiserslautern Berücksichtigung und fließen im Rahmen einer gesamtuniversitären Nachhaltigkeitsstrategie für Forschung, Lehre und Betrieb in Bildungsangebote ein, die das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus rücken.[1]

2     Open Online Courses

4 Leave a comment on Absatz 4 0 MOOCs zählen in den vergangenen Jahren zu den E-Learning-Trends (Johnson et al., 2013) und erzeugen eine große öffentliche Aufmerksamkeit, die zugleich eine (kritische) Auseinandersetzung der Hochschulen mit dem Format, seinen didaktischen Ausprägungen und strategischen Implikationen notwendig erscheinen lässt (HRK, 2014; Schulmeister, 2013). MOOCs, oder Massive Open Online Courses, sind im eigentlichen Sinne für ein breites Zielpublikum ausgerichtet. Für die Einbindung des Formates in bestimmte Hochschulkontexte wird der Aspekt der breiten Reichweite zugunsten einer konkreteren Zielgruppendefinition zurückgestellt und ein Open Online Course als „offene[r Kurs], der rein im Netz stattfindet“ (Bremer, 2012) [BP1] oder als „Offene[s] Lehr-Lern-Arrangement“ (Dubrau et al., 2014) definiert. Offenheit bedeutet in diesem Fall, einen Zugang ohne Kosten und formelle Beschränkungen zu schaffen, aber auch eine offene Herangehensweise bei der Gestaltung des Kurses einzunehmen (Deimann et al., 2013).

5 Leave a comment on Absatz 5 0 Dubrau und Kolleginnen (2014) stellen fest, dass es schlicht wenige MOOCs gibt, die Studierende oder Hochschulmitglieder als explizite Zielgruppe definieren. Erste Erfahrungen[2] bei der Integration von MOOCs in die Hochschullehre zeigen, dass Lernende innerhalb eines offenen Lernformats eine Strukturierung der Inhalte und transparente Bewertungsverfahren wünschen (Dubrau et al., 2014), während Flexibilität bei der Wahl der Kommunikationswege erhalten werden sollte (Deimann et al., 2013). Sowohl der zeitliche, technische als auch der finanzielle Aufwand bei der Umsetzung der MOOCs wird als hoch eingestuft, insbesondere durch die tutorielle Betreuung der Teilnehmenden. Deimann und Kollegen (2013) kommen zu dem Schluss, dass nur ein begrenzter inhaltlicher Vertiefungsgrad in MOOCs umsetzbar ist, sich das offene Kursformat aber für übergreifende Inhalte im Sinne eines „Studium Generale“ eignet. An diese inhaltlich-didaktischen Gestaltungsrichtlinien knüpft die konzeptionelle Ausrichtung des KLOOC an.

3     Der Kaiserslauterer Open Online Course (KLOOC)

3.1 Konzept und Ziele

6 Leave a comment on Absatz 6 0 Der neunwöchige Kaiserslauterer Open Online Course (KLOOC) beleuchtet das Thema „Nachhaltigkeit“ aus verschiedenen Fachperspektiven und wird von Mai bis Juli 2015 erstmalig durchgeführt. Die thematischen Lerneinheiten werden von Inhaltsexperten aus verschiedenen Fachbereichen der TU Kaiserslautern erstellt und behandeln Megatrends sowie mögliche Lösungsansätze für Probleme nachhaltiger Entwicklung aus den Fachperspektiven (vgl. Tabelle 1). Die Gesamtkonzeption und Umsetzung erfolgt durch ein Team aus Expertinnen und Experten im Bereich der universitären Nachhaltigkeitsstrategie und im Bereich der Gestaltung online-basierter und kompetenzorientierter Lernprozesse[3].

7 Leave a comment on Absatz 7 0 Über die Dauer des KLOOC wird wöchentlich ein neuer fachlicher Blickwinkel auf das Thema Nachhaltigkeit eingenommen. Als inhaltlicher Rahmen werden in der ersten Woche fachübergreifend „Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung“ aufgezeigt und in der letzten Woche die gemeinsamen Beiträge reflektiert, dazwischen liegen sieben Themenwochen (s. Tabelle 1). Die wöchentlichen KLOOC-Einheiten sind jeweils ähnlich strukturiert und bestehen aus drei Elementen: Videoinhalten mit aktivierenden Quizfragen, Literatur oder weiterführenden Materialien sowie individuellen und kollaborativen Aufgaben und Aktionsformen (Wissensabfragen, bzw. Aufgaben zur Analyse, Transfer, Reflexion und Gestaltung).

8 Leave a comment on Absatz 8 0 Tabelle 1: Themenübersicht und beteiligte Fachbereiche

11 Leave a comment on Absatz 11 0 Wirtschaftswissenschaften

12 Leave a comment on Absatz 12 0 [Inhaltlicher Rahmen]
„Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung“

13 Leave a comment on Absatz 13 0 Raum- und Umweltplanung

14 Leave a comment on Absatz 14 0 „Planungskulturen und Nachhaltigkeit“

16 Leave a comment on Absatz 16 0 „Nachhaltige Architektur“

17 Leave a comment on Absatz 17 0 Elektro- und Informationstechnik

18 Leave a comment on Absatz 18 0 „Nachhaltige Energieversorgung und  Mobilität“

19 Leave a comment on Absatz 19 0 Maschinenbau- und Verfahrenstechnik

20 Leave a comment on Absatz 20 0 „Nachhaltigkeit aus Engineering Perspektive“

21 Leave a comment on Absatz 21 0 Wirtschaftswissenschaften

22 Leave a comment on Absatz 22 0 „Nachhaltigkeit in Unternehmen“

23 Leave a comment on Absatz 23 0 Wirtschaftswissenschaften

24 Leave a comment on Absatz 24 0 „Zukunftsfähigkeit aus Sicht des Strategischen Managements“

25 Leave a comment on Absatz 25 0 Sozialwissenschaften

26 Leave a comment on Absatz 26 0 „Bildung für nachhaltige Entwicklung: Pädagogische Herausforderung einer gesellschaftlichen Transformation für Nachhaltigkeit“

28 Leave a comment on Absatz 28 0 [Inhaltlicher Rahmen]

29 Leave a comment on Absatz 29 0 Abschluss & Fazit

30 Leave a comment on Absatz 30 0 Die Vorstrukturierung der Inhalte soll Teilnehmenden einen schnellen Überblick und Einstieg in den Kurs ermöglichen. Zudem wird der KLOOC durch ein Team aus Online-Tutoren und den jeweiligen Fachexperten tutoriell begleitet. Teilnehmende haben die Möglichkeit, ein Zertifikat im Umfang von 2 ECTS zu erwerben, eine Anrechnung der CPs ist in einigen Fachbereichen der TU bereits curricular verankert.

31 Leave a comment on Absatz 31 0 Mit der Umsetzung des KLOOC werden primär zwei Ziele verfolgt: Auf methodisch-didaktischer Ebene wird das Format und sein mögliches Potential im spezifischen Hochschulkontext ausgelotet. Auf inhaltlicher und hochschulstrategischer Ebene wird mit dem KLOOC vor dem Hintergrund der universitären Nachhaltigkeitsbestrebungen ein offenes Lehr-Lernangebot geschaffen, das Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule eine Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit ermöglicht. Zudem ist das Angebot auch für interessierte Hochschulexterne offen und kostenfrei zugänglich. Damit verbunden soll die Sichtbarkeit des Themas „Nachhaltigkeit“ an der Technischen Universität Kaiserslautern innerhalb und außerhalb der Hochschule erhöht werden.

3.2 Interdisziplinarität im KLOOC

32 Leave a comment on Absatz 32 0 „Interdisziplinarität“ wird meist als Überbegriff für eine fachübergreifende Herangehensweise verwendet. Während Monodisziplinarität auf einer einzelnen Fachperspektive aufbaut, integrieren Multi-, Inter– und Transdisziplinarität andere Fachperspektiven in verschiedenem Maße. Multidisziplinäre Angebote beinhalten das „Nebeneinanderstellen“ von Inhalten mehrerer Fachdisziplinen – es findet zwar ein Austausch zwischen den Vertretern dieser Disziplinen statt, der jedoch durch eine klare Arbeitsteilung begrenzt bleibt, aber für alle Beteiligten ein „über den Tellerrand schauen“ ermöglicht (Isenmann & Zollner, 2014, S. 129). Interdisziplinäre Angebote verknüpfen im engeren Sinne mehrere Fachdisziplinen und gehen damit über multidisziplinäre Inhalte hinaus, da Interdisziplinarität sowohl in der Erstellung als auch in der Bearbeitung der Inhalte eine Reflexion der fachlichen Besonderheiten einschließt und im Ergebnis neue überfachliche Erkenntnisse entstehen. Transdisziplinäre Angebote gehen weniger von einer Disziplin, sondern vielmehr von übergreifenden Problemstellungen aus, auf die mit Hilfe verschiedener Disziplinen Antworten und Lösungswege gefunden werden sollen. Um solche Problemlösungen zu erzielen, findet bei transdisziplinären Angeboten ein Austausch über die Definition des Problems, Methodik und Ergebnisse statt, wobei auch die Sinnhaftigkeit der Herangehensweisen der verschiedenen Disziplinen reflektiert wird (Isenmann & Zollner, 2014).

33 Leave a comment on Absatz 33 0 Der KLOOC ist in der Zielsetzung transdisziplinär, denn den Teilnehmenden sollen Probleme nachhaltiger Entwicklung bewusst gemacht werden und die Möglichkeit einer Auseinandersetzung mit verschiedenen Problemlöseansätzen gegeben werden. In der Konzeption des KLOOC wird dies vor allem in der ersten und letzten Themeneinheit berücksichtigt, in denen die thematische Gesamtschau und die Ergebnisreflexion im Vordergrund stehen. Zudem wird zu jeder Themeneinheit ein Blitzlicht-Video produziert, das zentrale Begriffe und Verbindungen zwischen den Themeneinheiten aufzeigen soll.

34 Leave a comment on Absatz 34 0 In der Umsetzung ist der KLOOC jedoch stärker multidisziplinär, da die Lehrenden ihre Inhalte mehrheitlich getrennt voneinander erstellen und präsentieren.

4     (Zwischen-)Fazit: Chancen und Herausforderungen

35 Leave a comment on Absatz 35 0 Eine Zielsetzung, die mit der Umsetzung des KLOOC verbunden ist, ist das Ausloten von Potentialen und Grenzen des offenen Lehr-Lernformats im hochschulischen Kontext. Wie kann das offene Kursformat als Erweiterung bestehender interdisziplinärer Hochschulformate dienen?

36 Leave a comment on Absatz 36 0 Mit Blick auf die Erstellung und Konzeption bietet der KLOOC die Chance einen gemeinsamen, fachübergreifenden Lernanlass zu schaffen, der medial unterstützt und flexibel wahrgenommen werden kann. Für die Beteiligten eröffnet sich ein Experimentierfeld: Während die Lehrenden ihre Inhalte stärker durch neue Medien anreichern und Inhalte für fremde Zielgruppen aufbereiten können, tritt das Ersteller-Team in intensiveren Kontakt mit den Vertretern der Fachbereiche. Gemeinsam tragen beide Akteursgruppen zur strategischen Einbindung des offenen Lernangebots für Studierende und Hochschulmitglieder bei.

37 Leave a comment on Absatz 37 0 Eine Herausforderung stellt die Aufbereitung der Inhalte dar. Ziel ist es, ein gemeinsames Inhaltsformat zu entwickeln, das verschiedene Fachperspektiven in ähnlichem Umfang und Tiefe repräsentiert. In der Erstellungsphase der Inhalte werden die Lehrenden durch Formatvorlagen, Checklisten und eine vergleichsweise starke didaktische Vorstrukturierung unterstützt, damit ein kohärentes Lernangebot in einheitlichem Erscheinungsbild entsteht. Der KLOOC ist zunächst als Pilotprojekt geplant, eine prozesshafte Weiterentwicklung der Inhalte soll aber der gemeinsamen Format(weiter)entwicklung dienen. Hierbei ist es hilfreich, die Perspektiven der Multi-, Inter- und Transdisziplinarität als Orientierungsrahmen im Blick zu behalten und die Inhalte so zu gestalten, dass sie für eine breite Zielgruppe Anknüpfungsmöglichkeiten bietet.

38 Leave a comment on Absatz 38 0 Verbunden mit der Aufbereitung der Inhalte stellt sich im Sinne einer transdisziplinären Vorgehensweise der Austausch bei der Konzeption der KLOOC-Inhalte als Herausforderung dar. In der Praxis findet zwar ein Austausch in gemeinsamen Projekttreffen statt, die Erstellung der Inhalte erfolgt jedoch aktuell noch weitestgehend separat durch die Lehrenden. Die im Entstehen begriffenen Online-Inhalte können in einer weiteren Entwicklungsphase des KLOOCs die inhaltliche Grundlage darstellen, die zu einem tieferen Austausch und zur gemeinsamen online-basierten Weiterentwicklung des Angebots dienen. Eine kontinuierliche Arbeit an den Lehrinhalten bietet die Möglichkeit einer stärker transdisziplinären Ausgestaltung des Formats als es üblicherweise bei „klassischen“ multidisziplinär orientierten Ringvorlesungen der Fall ist.

39 Leave a comment on Absatz 39 0 Eine bewusste Herangehensweise an diese Herausforderungen bietet die Chance, mit dem KLOOC ein zentrales inhaltliches Angebot zur Nachhaltigkeit an der Hochschule zu etablieren. Konkret wird dies bereits durch eine erste curriculare Einbindung in die Wahlpflichtangebote einzelner Fachbereiche erreicht. Darüber hinaus dient das Angebot einer Sichtbarmachung der Aktivitäten zum Querschnittsthema Nachhaltigkeit an der Technischen Universität Kaiserslautern. So können regional und überregional Externe (z.B. Studieninteressierte im Präsenz- und Fernstudienbereich) stärker in die Lehr- und Forschungsaktivitäten der Universität eingebunden werden.

40 Leave a comment on Absatz 40 0 Inwieweit der KLOOC sich als Erweiterung interdisziplinärer Lernangebote an der TU Kaiserslautern eignet, kann nach Abschluss des Kurses umfassender bewertet werden. Eine Evaluation des Angebotes durch Teilnehmende sowie durch Lehrende und das Projektteam soll Aufschluss darüber geben, inwieweit die Beteiligten den KLOOC als Bereicherung des bestehenden Lehrangebotes einschätzen. Hier wird insbesondere auf MOOC-Charakteristika eingegangen, die als Alleinstellungsmerkmale des KLOOC gelten, z. B. der kostenlose und offene Zugang unabhängig von der Hochschulzugehörigkeit, die große und heterogene Teilnehmergruppe oder alternative Aufgaben- und Aktivitätsformen. Daraus abzuleitende Erfahrungswerte und die Berücksichtigung der aktuellen Forschung können in dem beschriebenen spezifischen Kontext dazu beitragen, einen (M)OOC als Erweiterung interdisziplinärer Hochschulformate in der Hochschullehre zu etablieren.

Literatur

41 Leave a comment on Absatz 41 0 Bildung für nachhaltige Entwicklung. (k.A.). http://www.bne-portal.de/was-ist-bne/grundlagen/

42 Leave a comment on Absatz 42 0 Bremer, C. (2012). Open Online Courses als Kursformat? Konzept und Ergebnisse des Kurses „Zukunft des Lernens“ In G. Csanyi, F. Reichl, A. Steiner (Hrsg.): Digitale Medien – Werkzeuge für exzellente Forschung und Lehre. Tagungsband der GMW-Tagung vom 10.-13. September 2012 an der Technischen Universität Wien (S. 153-164). Münster: Waxmann.

43 Leave a comment on Absatz 43 0 Deimann, M., Vogt, S. & Bastiaens, T. (2013). MOOC Mania: Zwei MOOC-Piloten an der FernUniversität in Hagen erfolgreich veranstaltet. In F. Siepmann (Hrsg.), Jahrbuch E-Learning und Wissensmanagement (S. 96-98). Albstedt: Siepmann media.

44 Leave a comment on Absatz 44 0 Deutsche UNESCO-Kommission (2014). Hochschulen für eine nachhaltige Entwicklung. Netzwerke fördern, Bewusstsein verbreiten. Bonn: Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

45 Leave a comment on Absatz 45 0 Dubrau, M., Lorenz, A. & Lißner, A. (2014). SOOC – Saxon Open Online Course. HDS.Journal, 2, 47–54.

46 Leave a comment on Absatz 46 0 Gestaltungskompetenz. (k.A.). http://www.bne-portal.de/was-ist-bne/grundlagen/gestaltungskompetenz

47 Leave a comment on Absatz 47 0 HRK Hochschulrektorenkonferenz (2013). HRK-Positionspapier zu MOOCs im Kontext der digitalen Lehre. Bonn: HRK.

48 Leave a comment on Absatz 48 0 Isenmann, R. & Zollner, G. (2014). Nachhaltigkeit in der x-disziplinären Lehre. Beispiele zum Einbezug von Nachhaltigkeitsthemen in die Betriebswirtschaftslehre mit Erfahrungen an der Hochschule München. In C. Schier & E. Schwinger (Hrsg.), Interdisziplinarität und Transdisziplinarität als Herausforderung akademischer Bildung (S. 123-137). Bielefeld: transcript Verlag.

49 Leave a comment on Absatz 49 0 Johnson, L., Adams Becker, S., Cummins, M., Estrada, V., Freeman, A. & Ludgate, H. (2013). Horizon Report > 2013 Higher Education Edition. Austin, Texas: The New Media Consortium.

50 Leave a comment on Absatz 50 0 Kahnwald, N., Pscheida, D., Lorenz, A. & Lißner, A. (2013). Studierende als Zielgruppe von Open Online Courses: Potenziale und Herausforderungen am Beispiel des SOOC13. In T. Köhler & N. Kahnwald (Hrsg.): Online Communities: Enterprise Networks, Open Education and Global Communication. 16. Workshop GeNeMe ’13. Gemeinschaften in Neuen Medien: Unternehmensnetzwerke, Forschungsgemeinschaften und globale Kommunikation (S. 293-303). Dresden: TUDpress.

51 Leave a comment on Absatz 51 0 Lorenz, A., Pscheida, D., Dubrau, M., Lißner, A. & Kahnwald, N. (2014). Open Online Courses in the context of higher education: an evaluation of a German cMOOC. In: U. Cress & C. D. Kloos (Hrsg.),Proceedings of the European MOOC Stakeholder Summit 2014 (EMOOCs2014) (pp. 234–239), Lausanne.

52 Leave a comment on Absatz 52 0 Schier, C. & Schwinger, E. (2014). Interdisziplinarität und Transdisziplinarität als Herausforderung akademischer Bildung – Innovative Konzepte für die Lehre an Hochschulen und Universitäten. Bielefeld: transcript Verlag.

53 Leave a comment on Absatz 53 0 Schulmeister, R. (Hrsg.) (2013). MOOCs – Massive Open Online Courses. Offene Bildung oder Geschäftsmodell? Münster: Waxmann.



54 Leave a comment on Absatz 54 0 [1] Siehe „Projekt Nachhaltige TU Kaiserslautern“, http://www.uni-kl.de/universitaet/projekte/nachhaltige-tu-kl/startseite/ und Deutsche UNESCO-Kommission (2014).  Der postgraduale Fernstudiengang „Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit“, der auch als BNE-Dekade-Projekt ausgezeichnet wurde, ist an der TU Kaiserslautern bereits eine etablierte Orientierungsgröße für andere Formate.

55 Leave a comment on Absatz 55 0 [2] In diesem Fall nehmen wir Bezug auf den #SOOC13 und #SOOC1314 der Technischen Universität Dresden und der Universität Siegen (Dubrau et al., 2014) und den #iddg13 und #exif13 der FernUniversität Hagen (Deimann et al., 2013).

56 Leave a comment on Absatz 56 0 [3] Der KLOOC wird als interdisziplinäres Lehrprojekt im Jahr 2014 im Rahmen der inneruniversitären „Förderung innovativer Lehrprojekte“ (Lehre Plus) unterstützt. Die Durchführung des Angebotes erfolgt durch eine Kooperation verschiedener Partner: Die didaktisch-inhaltliche Gesamtkonzeption des Projekts liegt beim Distance and Independent Studies Center und dem Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen. An der Durchführung des Angebots ist auch die zentrale Einrichtung CampusKultur beteiligt. Evaluiert wird der KLOOC in Kooperation mit der Juniorprofessur für Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt Fernstudium und E-Learning. Die Bereitstellung des KLOOC erfolgt über die Plattform mooin in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Lübeck und deren Tochter-GmbH oncampus.


57 Leave a comment on Absatz 57 0  [BP1]fehlt in Literatur

Quelle:http://2015.gmw-online.de/124/